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Discord-Server schützen: Raid-Schutz, AutoMod und Backups einrichten

Schütze deinen Discord-Server vor Raids, Spam, Phishing und Nukes: mit AutoMod, Raid-Schutz, Anti-Nuke, Verifizierung und Backups.

Ein Raid kommt meist ohne Vorwarnung: Dutzende neue Accounts treten gleichzeitig bei und fluten die Channels mit Spam, Links oder schlimmeren Inhalten. Noch gefährlicher ist ein Nuke, bei dem ein Account mit zu vielen Rechten in Sekunden Channels und Rollen löscht.

Gegen beides hilft eine Kombination aus Vorsorge und schneller Reaktion. So richtest du sie mit Lizbot ein.

1. AutoMod einschalten

Der AutoMod prüft jede Nachricht und greift bei Verstößen sofort ein. Im Dashboard unter AutoMod stellst du ein, was gefiltert wird:

  • Links und Einladungen zu anderen Servern
  • Massen-Erwähnungen
  • eigene Wortfilter
  • Spam, Nachrichten-Fluten und übermäßige Großbuchstaben (Pro)

Dazu kommt ein Phishing-Schutz mit Listen von rund 45.000 bekannten Scam-Domains. Er erkennt auch nachgemachte Adressen, die echten Seiten zum Verwechseln ähnlich sehen. Der Wortfilter durchschaut gängige Tricks wie Leetspeak oder eingeschobene Trennzeichen. Für jede Regel legst du fest, was passiert: Nachricht löschen, verwarnen oder stummschalten.

Für den Start gibt es Vorlagen von locker bis streng. So hast du sofort eine solide Grundeinstellung und kannst später nachschärfen.

2. Verifizierung für neue Mitglieder

Eine Verifizierung hält einfache Bots draußen. Neue Mitglieder sehen erst nur einen Channel und bekommen den Rest nach der Bestätigung. Lizbot bietet:

  • Button: ein Klick, optional mit Mindestalter des Discord-Accounts
  • Webseite mit Captcha
  • E-Mail-Code, auf Wunsch nur für bestimmte Domains

3. Raid-Schutz aktivieren (Pro)

Der Raid-Schutz beobachtet, wie viele Accounts in kurzer Zeit beitreten und wie alt sie sind. Bei einer verdächtigen Welle setzt Lizbot den Server automatisch in den Lockdown und alarmiert dein Team.

Auch ohne Pro kannst du jederzeit manuell reagieren: /channel lockdown hebt das Verifizierungslevel des Servers an, /channel lockall sperrt alle Text-Channels, und mit Massenaktionen bannst du eine ganze Raid-Welle auf einmal statt Account für Account.

Verdächtige Zweitaccounts fallen schon beim Beitritt auf: Lizbot bewertet neue Accounts mit einem Risiko-Score, zeigt über das Einladungs-Tracking, wer sie eingeladen hat, und gibt deinem Team Buttons zum Kicken oder für die Quarantäne. Mit /joins siehst du den Beitrittsverlauf eines Mitglieds.

4. Anti-Nuke

Anti-Nuke stoppt Accounts, die massenhaft Channels oder Rollen löschen oder Mitglieder bannen, auch wenn es sich um ein Teammitglied mit zu vielen Rechten oder einen gekaperten Account handelt. Vergib Admin-Rechte trotzdem sparsam: Je weniger Accounts alles dürfen, desto kleiner das Risiko.

5. Quarantäne statt Sofort-Ban

Bei Verdacht schickst du ein Mitglied mit /quarantine in Quarantäne. Es sieht dann keine Channels mehr, bis ihr den Fall geklärt habt. Das ist sicherer als ein vorschneller Ban und lässt sich rückgängig machen.

6. Backups anlegen

Wenn doch etwas passiert, hilft ein Backup. Lizbot sichert Channels, Rollen und Rechte und stellt sie wieder her. Im Free-Plan ist ein gespeichertes Backup enthalten. Ab Pro laufen Backups automatisch und lassen sich auch auf einen anderen Server kopieren. In Studio werden auf Wunsch auch Nachrichten gesichert.

Leg dein erstes Backup gleich nach der Einrichtung an.

7. Alles im Blick behalten

  • Logging protokolliert gelöschte und bearbeitete Nachrichten, Beitritte und Rollenänderungen.
  • Fälle zeigen zu jedem Mitglied alle Verwarnungen und Strafen mit Grund.
  • Reports per Rechtsklick lassen Mitglieder verdächtige Nachrichten direkt melden.
  • Mit der App bekommt dein Team Push-Nachrichten bei Raids und Reports (Pro).

Checkliste

  • AutoMod mit Phishing-Schutz ist an
  • neue Mitglieder müssen sich verifizieren
  • Admin-Rechte haben nur wenige, vertrauenswürdige Accounts
  • ein aktuelles Backup existiert
  • dein Team weiß, wie /channel lockdown funktioniert

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Mehr dazu: Server in 5 Minuten einrichten.